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Eben noch bei „The Voice of Germany“ in der Jury, jetzt schon wieder mit eigener
Platte in den Charts: Für Xavier Naidoo geht es zurzeit Schlag auf Schlag. In
der media control Album-Hitliste reißt sein höflicher Fangruß „Danke fürs
Zuhören – Best of“ nun direkt die Führung an sich. Die Hitsammlung des
Mannheimer Popsängers, die Erinnerungen an seine Anfangszeiten als
Solo-Künstler, die Fußball-WM oder den „Asterix“-Kinosoundtrack weckt, drängt
Lana Del Reys „Born To Die“ auf die Zwei ab. |
Sie haben Kraft, Ausdauer und Spielfreude – und ab dieser Woche auch die
Spitzenposition der media control Album-Charts inne. Kraftklub, das sind fünf
Chemnitzer, die eingängigen Indie-Rock mit wortgewandtem deutschem Sprechgesang
verbinden und spätestens seit ihrem Auftritt beim Bundesvision Song Contest 2011
zu den großen Hoffnungsträgern zählen. Ihre Debütplatte „Mit K“ schnellt nun
direkt auf Platz eins und drängt Adeles Meisterwerk „21“ an die zweite Stelle
ab.
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Was Slim Shady für
Eminem, ist Marsimoto für Marteria – ein Alter Ego, das musikalische Experimente
und einen neuen, eigenständigen Stil erlaubt. Nun ist bereits die dritte
Marsimoto-Platte „Grüner Samt“ draußen, die in den media control Album-Charts
passenderweise auf Platz drei Einzug hält. Zwei Ränge hinter dem
stimmmodifizierten Rapper taucht Genre-Kollege Vega auf. Der Frankfurter legt
mit „Vincent“ ein hervorragendes Chartsdebüt hin. Pappnase, Tröte und Konfetti empfehlen sich bei einem
Besuch der zwölften Position. In ihrem 40. Jubiläumsjahr gehen die Höhner mit
der Zeit und titulieren ihre jüngste Scheibe schlicht und einfach „Höhner
4.0“.
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Der deutsche Musikmarkt hat sich 2011 stabil entwickelt: Nach vorläufigen
Angaben zum Verkauf physischer Tonträger und Downloads lag der Umsatz mit
Musikverkäufen 2011 insgesamt auf Vorjahresniveau. Dies gaben der Bundesverband
Musikindustrie e. V. (BVMI) und media control heute in ihrem offiziellen
Trendreport 2011 bekannt. Erstmals seit 1997 weisen die Marktstatistiken damit
keinen Rückgang des Umsatzvolumens auf, sondern bestätigen den
Stabilisierungskurs der vergangenen Jahre. Vor allem die Umsätze aus digitalen Downloads legten von
2010 auf 2011 mit 28,8 Prozent deutlich zu. Dabei stiegen Single-Bundles (+27,2
Prozent) und Album-Bundles (+27,8 Prozent) fast genauso stark an wie einzelne
Download-Tracks (+30,3 Prozent).
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Wer wird „The Voice of Germany“? Dieser Frage gehen ProSieben und Sat.1 derzeit
bei höchst überzeugenden Einschaltquoten nach. In den media control
Single-Charts hat derzeit Benny Fiedler die besten Karten in der Hand: Sein
„Eiserner Steg“ debütiert auf Platz 25. Gleichzeitig klettert Philipp Poisels
Original von 100 auf vier. Paradiesvogel Percival und Schmusesänger Behnam
Moghaddam bringen ihre Darbietungen der Titel „Hedonism“ und „The Sound Of
Silence“ auf den Positionen 40 und 41 unter.
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Ein Sommerhit im tiefsten Winter? Brasiliens Überflieger Michel Teló macht es
möglich. Mit „Ai Se Eu Te Pego!“ bringt er das Sommerfeeling seiner Heimat
direkt nach Europa. Und das mit riesigem Erfolg: In den internationalen media
control Download-Rankings springt für den Gute-Laune-Song aktuell in Italien,
Spanien, der Schweiz, den Niederlanden und Belgien der erste Platz
heraus.
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Für den australischen
Singer-Songwriter Gotye könnte es derzeit fast nicht besser laufen. Sein mit
Kimbra aufgenommenes Duett „Somebody That I Used To Know“ wird ununterbrochen im
Radio gespielt und erklimmt nun erstmals die Spitze der deutschen Single-Charts.
Bei den Alben legt er im Alleingang den besten Neustart der Woche hin. „Making
Mirrors“ heißt es auf Position 15. Das gibt media control bekannt.
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Besinnliche Stimmung in den media control Album-Charts: Passend zur Vorweihnachtszeit geht’s auch in der Top 100 etwas ruhiger zu. Den besten Neueinstieg kann „X Factor“-Gewinner David Pfeffer für sich verbuchen. Sein Erstlingswerk „I Mind“ spaziert zum Auftakt bis an die 20. Stelle. Die Scheibe beinhaltet neben dem Siegertitel „I’m Here“ unter anderem auch zwei selbstgeschriebene Songs. „Autournomie - Live“ aus Frankfurt, Dortmund und Göttingen hat Ex-Böhse Onkel Stephan Weidner alias Der W im Angebot. Sein zweites Live-Album innerhalb von zwei Jahren ist auf Position 28 neu dabei. Prinz Pi kehrt Deutschem Rap wie angekündigt den Rücken zu und sagt nun auf Platz 38: „Hallo Musik“. Atmosphärische Akustikversionen seiner schönsten Songs, zur Hälfte ausgewählt von den Fans, bilden ein ungewöhnliches und feinfühliges Best Of. Zwei Longseller machen die ersten beiden Positionen unter sich aus. „MTV Unplugged – Live aus dem Hotel Atlantic“ von Udo Lindenberg klettert von zwei auf eins, Adeles Meisterwerk „21“ von vier auf zwei Noch intensiver müssen Musikfans suchen, um die Neueinsteiger der Single-Charts zu finden. Mit Platz 42 und seinem neuen Hit „Auf und davon“ erwischt Rap-Romantiker Casper den größten Schwung. Gypsy & The Cat packen ihre Siebensachen und begeben sich auf große Wandertour. Ihr Ziel erreicht die australische Zwei-Mann-Band, die mit „Time To Wander“ den aktuellen Vodafone-Werbesong stellt, schließlich an 46. Stelle des Rankings. Taio Cruz entwickelt sich vom „Hangover“-Kandidaten zum „Troublemaker“. Für den Rapstar springt der 51. Platz heraus. Zwei abwechslungsreiche Newcomer-Produktionen bestimmen das Bild an der Spitze. Während Lana Del Reys „Video Games“ die Eins hält, schnellt „Somebody That I Used To Know“ von Gotye feat. Kimbra von sechs auf zwei vor.
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