„The Voice“-Siegerin Ivy von null auf zwei bei media control
21. Feburar 2012
Ivy Quainoo landet in den Single-Charts knapp hinter Spitzenreiter Michel Teló. Im Single- und Album-Ranking nehmen Musikfans derweil Abschied von Whitney Houston

Ivy Quianoo dürfte momentan mögen, was sie sieht: Die 19-jährige Sängerin wurde erst strahlende Siegerin von „The Voice of Germany“ und mischt jetzt die media control Single-Charts auf. Ihr Gewinnersong „Do You Like What You See“ ist bester Neuling und erobert auf Anhieb den zweiten Platz. Nur Michel Teló verkauft einen Tick besser und hält mit seinem Sommerlied „Ai Se Eu Te Pego!“ nach wie vor die Zügel in der Hand.

Michael Schulte („Carry Me Home“), Kim Sanders („Haunted“) und Max Giesinger („Dach der Welt“) folgen ihrer „The Voice“-Finalgegnerin und landen allesamt in der Top 20. Lockenkopf Schulte staubt dabei einen hervorragenden achten Platz ab, während die anderen beiden auf 13 und 14 debütieren.

„I Will Always Love You“ erklingt Whitney Houstons unnachahmliche Stimme auf Rang 19. Neben dem „Bodyguard”-Titelsong kehren noch vier weitere Welthits der kürzlich verstorbenen Soulikone in die Hitliste zurück: „One Moment in Time“ (40), „My Love Is Your Love“ (64), „I Look To You“ (84) und „Run To You“ (98).  Auch in den Album-Charts nehmen die deutschen Fans Abschied. Insgesamt drei Longplayer von Whitney Houston schaffen den Sprung in die Top 100: „The Ultimate Collection” rangiert auf elf, „The Essential Whitney Houston“ auf 51 und „All Time Best – Reclam Musik Edition” auf 76.

Ein „Befehl von ganz unten” führt Deichkind bis fast ganz oben: Mit ihrem neuen Longplayer strahlen die vier Nordlichter auf Rang zwei und scheitern nur an Xavier Naidoos Hitsammlung „Danke fürs Zuhören – Best of“, die wie in der Vorwoche an der Spitze steht.  Die nächste Hamburger Band lässt nicht lange auf sich warten. Kettcar singen von großen Empfindungen und kleinen Gesten, ohne in Gefühlsduselei abzudriften. „Zwischen den Runden“ startet an fünfter Stelle.


Xavier Naidoo schickt Dankesgrüße von Platz eins
14. Feburar 2012
Die besten Neueinsteiger der media control Album-Charts sind Xavier Naidoo und Eisbrecher. Sie werden mit den Plätzen eins und drei belohnt.

Eben noch bei „The Voice of Germany“ in der Jury, jetzt schon wieder mit eigener Platte in den Charts: Für Xavier Naidoo geht es zurzeit Schlag auf Schlag. In der media control Album-Hitliste reißt sein höflicher Fangruß „Danke fürs Zuhören – Best of“ nun direkt die Führung an sich. Die Hitsammlung des Mannheimer Popsängers, die Erinnerungen an seine Anfangszeiten als Solo-Künstler, die Fußball-WM oder den „Asterix“-Kinosoundtrack weckt, drängt Lana Del Reys „Born To Die“ auf die Zwei ab.

„Die Hölle muss warten“, und dafür haben Eisbrecher einen guten Grund: Die fünfköpfige Band feiert mit Rang drei ihre bislang beste Chartplatzierung. Zwei alteingesessene Musikacts wollen es auf den Positionen acht und neun noch einmal wissen. Dort stellen Van Halen und Ex-Beatle Paul McCartney ihre neuen Studioprojekte „A Different Kind Of Truth“ und „Kisses On The Bottom” vor.

Die Single-Top-Ten vermelden drei Neuzugänge. Dancehall-Künstler Sean Paul bringt die meiste Energie mit und verkündet auf Platz zwei: „She Doesn’t Mind“. Silbermond machen den „Himmel auf“ und blicken von Rang fünf hinab. Die gleichnamige Platte schieben Stefanie Kloß und ihre Jungs im März hinterher.

Wie eine römische Kaiserin ließ sich Madonna zur Halbzeitpause des „Super Bowl“ auf die Bühne tragen. Wahrhaft kaiserlich ist ihre Chartposition noch nicht, trotzdem gelingt „Give Me All Your Luvin‘“ (feat. Nicki Minaj und M.I.A.) auf der Acht ein ordentlicher Einstieg. Michel Telós heiße Hymne „Ai Se Eu Te Pego“ lässt die Herzen der Musikfans weiter dahin schmelzen und bleibt auf eins. „Somebody That I Used To Know“ von Gotye feat. Kimba (Vorwoche: zwei) gibt leicht nach und ergattert nun Bronze.


Kraftklub von null auf eins der Album-Charts
01. Feburar 2012
Mit ihrer Debütplatte „Mit K“ schießen die fünf Chemnitzer von Kraftklub direkt auf Platz eins der media control Album-Charts. Viel Bewegung gibt’s auch bei den Singles.

Sie haben Kraft, Ausdauer und Spielfreude – und ab dieser Woche auch die Spitzenposition der media control Album-Charts inne. Kraftklub, das sind fünf Chemnitzer, die eingängigen Indie-Rock mit wortgewandtem deutschem Sprechgesang verbinden und spätestens seit ihrem Auftritt beim Bundesvision Song Contest 2011 zu den großen Hoffnungsträgern zählen. Ihre Debütplatte „Mit K“ schnellt nun direkt auf Platz eins und drängt Adeles Meisterwerk „21“ an die zweite Stelle ab.

Die Jungs von Blind Guardian halten an ihren „Memories Of A Time To Come“ an sechster Stelle fest. Die wichtigsten Songs aus 25 Jahren Bandgeschichte, bei denen Klassiker wie „Mirror Mirror“ oder „The Bard‘s Song“ nicht fehlen dürfen, lassen jedes Metal-Herz höher schlagen. Eine musikalische Reise in die Bretagne tritt Nolwenn Leroy auf „Bretonne“ an. Mit Position 17 gelingt der französischen Sängerin dabei ein noch besserer Start als Megaherz, deren „Götterdämmerung“ auf Rang 19 unmittelbar bevor steht.

In den Single-Charts gibt es derweil einen Wachwechsel: Gotye feat. Kimbra heimsen mit ihrem Dauerbrenner „Somebody That I Used To Know“ nur noch Silber statt Gold ein. Ihre Spitzenposition übernimmt nun Brasiliens Shootingstar Michel Teló, dessen Sommerhit „Ai Se Eu Te Pego!“ erstmals das Feld anführt.  Der Newcomer der Stunde heißt Olly Murs, ist 27 Jahre jung und stammt aus Großbritannien. 2009 wurde er bei „The X Factor“ Zweiter, in dieser Woche springt für „Heart Skips A Beat” (feat. Rizzle Kicks) bei media control der dritte Platz heraus.

Gleich drei Interpreten sind an dem Song „Young, Wild & Free” beteiligt, namentlich Snoop Dogg, Wiz Khalifa und Bruno Mars. Gemeinsam teilen sich die beiden Rapper und der hawaiianische Sunnyboy zum Auftakt den 15. Rang.  Marlon Roudette schafft
ebenfalls den Sprung unter die besten 20. „Anti Hero (Brave New World)” überquert an 19. Stelle die Ziellinie.

 

Marsimoto und Vega rappen sich in Album-Top-Five
24. Januar 2012
Gleich zwei deutsche Rapper stürmen in die Top 5 der media control Album-Charts.

Was Slim Shady für Eminem, ist Marsimoto für Marteria – ein Alter Ego, das musikalische Experimente und einen neuen, eigenständigen Stil erlaubt. Nun ist bereits die dritte Marsimoto-Platte „Grüner Samt“ draußen, die in den media control Album-Charts passenderweise auf Platz drei Einzug hält. Zwei Ränge hinter dem stimmmodifizierten Rapper taucht Genre-Kollege Vega auf. Der Frankfurter legt mit „Vincent“ ein hervorragendes Chartsdebüt hin.  Pappnase, Tröte und Konfetti empfehlen sich bei einem Besuch der zwölften Position. In ihrem 40. Jubiläumsjahr gehen die Höhner mit der Zeit und titulieren ihre jüngste Scheibe schlicht und einfach „Höhner 4.0“.

Adele und Udo Lindenberg ziehen derweil ihre Bahnen an der Spitze des Feldes. Wie vor sieben Tagen kommt „21“ eine Nasenlänge vor „MTV Unplugged – Live aus dem Hotel Atlantic“ ins Ziel. „Up” geht’s für James Morrison und Jessie J. im Single-Ranking. Der Schmuseinterpret und die ebenfalls britische Senkrechtstarterin singen auf Platz 19 im Duett.

Katja Friedenberg hat „Flugzeuge im Bauch”, die ihr zwar kein Glück bei „The Voice“ bescherten, aber dennoch einen soliden 41. Rang in den Charts. Die 25-jährige Kandidatin aus Kassel trat bis Mitte Januar für das Team von Xavier Naidoo an.  Gotye feat. Kimbra („Somebody That I Used To Know”) bewachen erneut ihren ersten Platz. Michel Teló („Ai Se Eu Te Pego!”) bleibt hintendran in Lauerstellung, während Lana Del Reys „Video Games“ auf der Drei angesagt sind.

 

Trendreport 2011: Deutscher Musikmarkt stabilisiert sich
17. Januar 2012
2011 hielt der Umsatz mit Musikverkäufen das Vorjahresniveau. Dies gaben der Bundesverband Musikindustrie e. V. (BVMI) und media control heute in ihrem offiziellen Trendreport 2011 bekannt.

Der deutsche Musikmarkt hat sich 2011 stabil entwickelt: Nach vorläufigen Angaben zum Verkauf physischer Tonträger und Downloads lag der Umsatz mit Musikverkäufen 2011 insgesamt auf Vorjahresniveau. Dies gaben der Bundesverband Musikindustrie e. V. (BVMI) und media control heute in ihrem offiziellen Trendreport 2011 bekannt. Erstmals seit 1997 weisen die Marktstatistiken damit keinen Rückgang des Umsatzvolumens auf, sondern bestätigen den Stabilisierungskurs der vergangenen Jahre. Vor allem die Umsätze aus digitalen Downloads legten von 2010 auf 2011 mit 28,8 Prozent deutlich zu. Dabei stiegen Single-Bundles (+27,2 Prozent) und Album-Bundles (+27,8 Prozent) fast genauso stark an wie einzelne Download-Tracks (+30,3 Prozent).

CDs bilden weiterhin das Rückgrat der Musikindustrie in Deutschland und verzeichneten 2011 insgesamt nur einen leichten Umsatzrückgang von 2,2 Prozent. Ein Blick auf die unterschiedlichen Genres offenbart, dass sich vor allem CDs einheimischer Künstler stabil entwickelten (-0,6 Prozent), während bei internationalen Pop-Produktionen ein Umsatzrückgang um 5,3 Prozent zu verzeichnen war.

Der Wachstumstrend bei Vinyl-Schallplatten hielt auch 2011 weiter an. Das Nischenprodukt, das weniger als ein Prozent am Gesamtumsatz mit physischen Produkten ausmacht, legte von 2010 auf 2011 um ganze 18,5 Prozent zu. Im Bereich Pop National betrug das Umsatzwachstum 29 Prozent, beim Genre Pop International insgesamt 15,5 Prozent. Große Zuwächse bescherte auch das Weihnachtsgeschäft: So nahm allein der Umsatz mit CDs im Dezember 2011 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,8 Prozent zu.

BVMI-Geschäftsführer Dr. Florian Drücke: „Wir freuen uns sehr über die stabile Marktentwicklung, die in erster Linie der großen Vielzahl herausragender Künstler 2011 zu verdanken ist. Der Blick in die Charts zeigt, dass Deutsch angesagt ist und sich die neuen und etablierten deutschen Künstler gegenseitig beflügeln. Es zeigt sich aber auch, dass die Diversifizierungsstrategie im Musikvertrieb erfolgreich ist. Vom Vinyl bis zur Cloud steht entlang der unterschiedlichen Nutzungsgewohnheiten und -stile ein großes Angebot zur Auswahl. Das legale Portfolio im Internet umfasst heute in Deutschland mehr als 60 Musikdienste, die mit Blick auf die Downloadzuwächse sehr gut angenommen werden. Dennoch darf das digitale Wachstum nicht darüber hinwegtäuschen, dass selbst das beste legale Angebot auf Dauer nicht mit den massenhaften illegalen Gratis-Angeboten konkurrieren kann und hier nach wie vor dringender Handlungsbedarf besteht.“

Ulrike Altig, Geschäftsführerin media control, fügt hinzu: „Wir blicken auf ein herausragendes Musikjahr mit erfolgreichen Newcomern, grandiosen Musikereignissen und außergewöhnlichen Chartacts zurück. Die erfreulichen Entwicklungen im Musikmarkt sind ein großartiger Verdienst von Branche und Musikfans gleichermaßen. Sie belegen einmal mehr den digitalen Trend, zeigen aber gleichzeitig, dass physische Produkte auch zukünftig ihren hohen Stellenwert behalten werden.“

Der Trendreport wurde durch media control/GfK Panel Services ermittelt. Nicht berücksichtigt wurden GVL-Erlöse und die Einnahmen durch Abonnements oder werbefinanzierte Streaming-Dienste sowie sonstige digitale Geschäftsfelder. Endgültige Zahlen und Fakten zum Musikjahr 2011 veröffentlicht der Bundesverband Musikindustrie e.V. im kommenden April auf seiner Jahrespressekonferenz in Berlin.

 

„The Voice“-Kandidaten auf Streifzug durch die Single-Charts
17. Januar 2012
Gleich drei Kandidaten von „The Voice of Germany“ schaffen den Sprung unter die besten 50 der media control Single-Charts.

Wer wird „The Voice of Germany“? Dieser Frage gehen ProSieben und Sat.1 derzeit bei höchst überzeugenden Einschaltquoten nach. In den media control Single-Charts hat derzeit Benny Fiedler die besten Karten in der Hand: Sein „Eiserner Steg“ debütiert auf Platz 25. Gleichzeitig klettert Philipp Poisels Original von 100 auf vier. Paradiesvogel Percival und Schmusesänger Behnam Moghaddam bringen ihre Darbietungen der Titel „Hedonism“ und „The Sound Of Silence“ auf den Positionen 40 und 41 unter.

Die Berliner Sechs-Mann-Gruppe Culcha Candela steuert den offiziellen Dschungelcamp-Song „Wildes Ding“ bei. In den Charts winken dafür weder Käfer noch Kakerlaken, sondern Rang zwölf und der beste Neueinstieg. Gotye und Kimbra sind ein weiteres Mal die Goldkehlchen des gesamten Feldes. „Somebody That I Used To Know“ macht es sich zum vierten Mal hintereinander auf dem Thron gemütlich.

In der Album-Hitliste sahnt Philipp Poisel zweifach ab. „Bis nach Toulouse“ meldet sich auf Platz 16 zurück; das Debüt „Wo fängt dein Himmel an?“ schnellt noch einmal bis auf 37. Zum „Neujahrskonzert 2012“ luden Dirigent Mariss Jansons und die Wiener Philharmoniker in den goldenen Saal des Wiener Musikvereins ein. Die zeitlos-klassische Musik, die in über 70 Ländern im Hörfunk und Fernsehen übertragen wurde, schafft den Sprung auf die Zwölf.

Adeles „21“ und Udo Lindenbergs „MTV Unplugged - Live aus dem Hotel Atlantic“, gleichzeitig meistverkaufte Alben des vergangenen Jahres, ziehen weiter einsam auf eins und zwei ihre Kreise.

 

Hit-Sensation: Michel Teló bringt den Sommer nach Europa
16. Januar 2012
Verrückt: Michel Teló landet einen Sommerhit im tiefsten Winter. „Ai Se Eu Te Pego!“ liegt bei den Downloads in 5 europäischen Ländern vorne.

Ein Sommerhit im tiefsten Winter? Brasiliens Überflieger Michel Teló macht es möglich. Mit „Ai Se Eu Te Pego!“ bringt er das Sommerfeeling seiner Heimat direkt nach Europa. Und das mit riesigem Erfolg: In den internationalen media control Download-Rankings springt für den Gute-Laune-Song aktuell in Italien, Spanien, der Schweiz, den Niederlanden und Belgien der erste Platz heraus.

Auch Deutschland und Österreich sind ganz verrückt nach dem Lied, dem Fußballstars wie Christiano Ronaldo oder Marco Reus zu seinem endgültigen Durchbruch verhalfen. Dort rangiert „Ai Se Eu Te Pego!“ bei den Downloads zurzeit an zweiter Stelle.

Wie die Statistiken zeigen, gab es in der Vergangenheit immer wieder Sommerhits, die bei kälteren Temperaturen die Bestenlisten aufmischten. Kaomas „Lambada“ beispielsweise führte 1989 insgesamt zehn Wochen die offiziellen Top 100 Single-Charts in Deutschland an – die meiste Zeit in den Monaten Oktober und November.

 

Gotye verzaubert Deutschland
10. Januar 2012
"Making Mirrors", das Album des Australiers, schiebt sich immer weiter nach oben. Auch der brasilianische Hit "Ai Se Eu Te Pego!" ist nicht aufzuhalten. Er entert die Top Five.

In Belgien geboren, in Australien aufgewachsen, in den Charts weltweit zu Hause: Das neue Jahr ist kaum zehn Tage alt, da macht mit Gotye schon der erste große Newcomer auf sich aufmerksam. Der 31-jährige Soundtüftler bringt „Somebody That I Used To Know“ (feat. Kimbra) in dieser Woche nicht nur zum dritten Mal in Folge an der Spitze der media control Single-Charts unter. Auch bei den Alben macht er eine gute Figur und schiebt seine dritte Scheibe „Making Mirrors“ von elf auf sechs.

Die einzige neue Platte in der Top 100 stammt vom hessischen Schlagerduo Die Amigos. „Das Beste – 40 Hits“, für jedes Jahr einen, stellen die Brüder Bernd und Karl-Heinz Ulrich auf Platz 52 vor. Schlager kommt auch weiter oben in der Hitliste gut an. Dort schiebt sich Helene Fischer, die jüngst in Chemnitz mit der „Krone der Volksmusik“ ausgezeichnet wurde, „Für einen Tag“ von sechs auf drei. Udo Lindenberg zeigt sich von seiner galanten Seite und überlässt Adele den Thron. „21“ klettert von zwei auf eins, „MTV Unplugged – Live aus dem Hotel Atlantic“ rutscht auf den Silberplatz ab.

Keinen Neuzugang vermelden die Single-Charts. Dafür besucht der brasilianische Sänger Michel Teló erstmals die Top Ten. Sein Ohrwurm „Ai Se Eu Te Pego!“, dessen Fußball-Tanz gerne mal von Starkickern wie Christiano Ronaldo übernommen wird und auch vor deutschen Clubs nicht halt macht, stürmt in dieser Woche von Rang 17 auf fünf. Foster The People verbessern sich um ganze fünf Positionen und verteilen „Pumped Up Kicks“ auf der neunten Position. Lana Del Rey geht an zweiter Stelle ein weiteres Mal ihren „Video Games” nach. Der „Hangover” von Taio Cruz und Flo Rida beschert den beiden US-Rappern auf der Drei erneut gehörige Kopfschmerzen.

Die offiziellen Charts gibt es auch im Fernsehen: Jeden Freitag ab 15.30 Uhr präsentiert VIVA die aktuellen VIVA Top 100! Hier gibt's zwei Stunden lang geballte Chartpower mit allen Neueinsteigern und der kompletten Top Ten.

 

Musik-Jahrescharts: Adele und Jennifer Lopez siegen
03. Januar 2012
Adele legt mit "21" das erfolgreichste Album des Jahres 2011 vor, während "On The Floor" von Jennifer Lopez feat. Pitbull die meistverkaufte Single ist.
2011 war das bisher erfolgreichste Jahr für Adele. Ihre Platte „21“ mauserte sich zum Überraschungshit, brach einen Rekord nach dem anderen und hielt sich bislang 49 Wochen im Top 100 Ranking. In den offiziellen Album-Jahrescharts von media control rangiert die Britin deutlich an der Spitze. Außerdem schießt ihr „Rolling In The Deep“ bei den Singles bis auf Platz vier.

Den beliebtesten Song 2011 lieferte Jennifer Lopez ab. Gemeinsam mit Pitbull tummelt sie sich „On The Floor“ auf dem Thron des Jahresrankings. Der Sommerhit „Mr. Saxobeat“ von Alexandra Stan kommt in der Endabrechnung auf Position zwei unter. Rang drei geht an Bruno Mars und „Grenade“, während „Call My Name“ von „Superstar“ Pietro Lombardi die Top Five vervollständigt.

Hinter Adele mischen zwei nationale Künstler die LP-Jahreshitliste auf. Udo Lindenbergs „MTV Unplugged – Live aus dem Hotel Atlantic“ platziert sich noch vor Herbert Grönemeyers „Schiffsverkehr“. Bruno Mars gesellt sich mit „Doo-Wops & Hooligans“ zur Männerriege. Ein Wiedersehen mit dem Grafen und Unheilig gibt es auf Position fünf. „Große Freiheit“ war das erfolgreichste Album 2010 und darf auch 2011 nicht fehlen. Insgesamt 97 Wochen hält sich der Longseller seit Veröffentlichung in den Charts.

 

Album-Charts: Supertalent Allstars legen besten Neustart hin
03. Januar 2012
Die Supertalent Allstars teilen ihre „Magic Moments“ auf Platz 16 der media control Album-Charts.

Gemeinsam statt einsam: Vor einigen Wochen noch erbitterte Konkurrenten, ziehen die musikalischen und instrumentalen Finalisten von „Das Supertalent“ mit ihrer Compilation nun an einem Strang. Belohnt werden die Supertalent Allstars mit dem besten Neueinstieg in den media control Album-Charts: Staffelsieger Leo Rojas und seine Kollegen erleben ihre „Magic Moments“ zum Auftakt an 16. Stelle.

Einen beachtlichen sechsten Platz nimmt Rap-Liebling Sido in den aktuellen Kino-Charts ein. Sein Soundtrack „Blutzbrüdaz – Die Mukke zum Film“ profitiert vom Leinwand-Trubel und stürmt noch einmal von Position 65 auf 26. Nichts Neues gibt es vom Podium der Hitliste zu berichten. Udo Lindenberg bringt sein „MTV Unplugged – Live aus dem Hotel Atlantic“ zum achten Mal an der Spitze unter. Adele („21“) und Michael Bublé („Christmas“) bleiben dahinter in Lauerstellung.

Einzige Neueinsteigerin bei den Singles ist Natasha Bedingfield. Ihr Coca-Cola-Song „Shake Up Christmas 2011” kommt auf Rang 92 ins Ziel – direkt vor dem letztjährigen Original der US-Alternative-Band Train. Analog zur LP-Hitliste lässt sich auch das zweite Führungstrio nicht aus der Ruhe bringen. YouTube-Phänomen Gotye und Kimbra schicken „Somebody That I Used To Know“ auf Platz eins vorbei. Lana Del Rey vertreibt sich mit „Video Games“ (2) die Zeit, während Taio Cruz und Flo Rida einen „Hangover“ (3) beklagen.

 

Gotye erklimmt Spitze der Single-Charts
28. Dezember 2011
Der australische Singer-Songwriter legt nicht nur den besten New-Entry bei den Alben hin, sondern setzt sich auch an die Spitze der Single-Charts. "Supertalent" Leo Rojas legt ersten Song vor.

Für den australischen Singer-Songwriter Gotye könnte es derzeit fast nicht besser laufen. Sein mit Kimbra aufgenommenes Duett „Somebody That I Used To Know“ wird ununterbrochen im Radio gespielt und erklimmt nun erstmals die Spitze der deutschen Single-Charts. Bei den Alben legt er im Alleingang den besten Neustart der Woche hin. „Making Mirrors“ heißt es auf Position 15. Das gibt media control bekannt.

Genau zehn Plätze trennen den Australier von Nica & Joe. Das Duo landete beim Castingformat „X Factor“ auf dem dritten Platz. Im Album-Ranking debütiert ihre selbstbetitelte CD auf der 25. Dritter Neuling im Bunde ist Marit Larsen, die mit einem „Spark“ Platz 57 in Flammen setzt. Auf dem Weg nach oben befindet sich Yiruma. Der südkoreanische Starpianist klettert mit „River Flows In You“ von 66 auf 41.

Während sich die LP-Führungsriege mit Udo Lindenberg („MTV Unplugged“), Adele („21“) und Michael Bublé („Christmas“) wie vor sieben Tagen präsentiert, rutscht Single-Königin Lana Del Rey vom Thron. Ihre „Video Games“ werden nun an zweiter Stelle gespielt.

Das neue „Supertalent“ Leo Rojas lässt es etwas ruhiger angehen. Der Panflötenspieler ist als „Einsamer Hirte“ auf Rang 48 höchster Neueinsteiger.

 

Album-Charts: David Pfeffer entert Top 20
20. Dezember 2011
David Pfeffer kommt in den aktuellen media control Album-Charts am besten aus den Startlöchern. Der „X Factor“-Sieger debütiert auf Platz 20.

Besinnliche Stimmung in den media control Album-Charts: Passend zur Vorweihnachtszeit geht’s auch in der Top 100 etwas ruhiger zu. Den besten Neueinstieg kann „X Factor“-Gewinner David Pfeffer für sich verbuchen. Sein Erstlingswerk „I Mind“ spaziert zum Auftakt bis an die 20. Stelle. Die Scheibe beinhaltet neben dem Siegertitel „I’m Here“ unter anderem auch zwei selbstgeschriebene Songs. „Autournomie - Live“ aus Frankfurt, Dortmund und Göttingen hat Ex-Böhse Onkel Stephan Weidner alias Der W im Angebot. Sein zweites Live-Album innerhalb von zwei Jahren ist auf Position 28 neu dabei.

Prinz Pi kehrt Deutschem Rap wie angekündigt den Rücken zu und sagt nun auf Platz 38: „Hallo Musik“. Atmosphärische Akustikversionen seiner schönsten Songs, zur Hälfte ausgewählt von den Fans, bilden ein ungewöhnliches und feinfühliges Best Of. Zwei Longseller machen die ersten beiden Positionen unter sich aus. „MTV Unplugged – Live aus dem Hotel Atlantic“ von Udo Lindenberg klettert von zwei auf eins, Adeles Meisterwerk „21“ von vier auf zwei

Noch intensiver müssen Musikfans suchen, um die Neueinsteiger der Single-Charts zu finden. Mit Platz 42 und seinem neuen Hit „Auf und davon“ erwischt Rap-Romantiker Casper den größten Schwung.  Gypsy & The Cat packen ihre Siebensachen und begeben sich auf große Wandertour. Ihr Ziel erreicht die australische Zwei-Mann-Band, die mit „Time To Wander“ den aktuellen Vodafone-Werbesong stellt, schließlich an 46. Stelle des Rankings.

Taio Cruz entwickelt sich vom „Hangover“-Kandidaten zum „Troublemaker“. Für den Rapstar springt der 51. Platz heraus.  Zwei abwechslungsreiche Newcomer-Produktionen bestimmen das Bild an der Spitze. Während Lana Del Reys „Video Games“ die Eins hält, schnellt „Somebody That I Used To Know“ von Gotye feat. Kimbra von sechs auf zwei vor.

 

Rammstein mit achter Nummer-eins-Platte
13. Dezember 2011
Rammstein legen ihr Best-of-Album "Made In Germany" an der Spitze der Charts ab. Für "X Factor"-Gewinner David Pfeffer geht es bei den Singles an die zehnte Stelle.
 
Ein Abend mit Rammstein ist ein Abend voller Bombastsounds, Pyroeffekte und martialischer Bühnenoutfits. Alternativ: Ein gemütliches Hörerlebnis zu Hause. „Made In Germany 1995 – 2011“ enthält das Beste, was Till Lindemann & Co. in den vergangenen Jahren veröffentlicht haben. Die erste Best-Of-Platte der Berliner Brachialrocker beschert viele Fans bereits vor dem Fest und stürmt auf Platz eins der media control Album-Charts. Es ist ihr mittlerweile achter Longplayer an der Spitze.
 
Udo Lindenberg gibt leicht um eine Position nach. Sein Bestseller „MTV Unplugged – Live aus dem Hotel Atlantic“ heimst jetzt Silber statt Gold ein. Auf Rang drei folgt der nächste Kracher: „Lioness: Hidden Treasures“ von Amy Winehouse, das neue und bislang unveröffentlichte Stücke der im Sommer verstorbenen Soulsängerin bereit hält, schneidet hierzulande fast so gut ab wie der Vorgänger „Back To Black“.
 
Epischer Symphonic Metal, der als Soundkulisse für den eigenen, 2012 erscheinenden Film dient, springt auf Rang sechs ins Auge: „Imaginaerum” von Nightwish ist originell, opulent und orchestral zugleich. Die Böhsen Onkelz und ihr Box-Set „Lieder wie Orkane” runden an siebter Stelle die Top-Neueinsteiger-Riege ab.  Im Single-Ranking stellt Popsängerin Pink ihren Titelsong zum Animationsstreifen „Happy Feet 2“ vor. Die „Bridge Of Light“ führt sie zum Auftakt zu Position acht.
 
„X Factor“-Gewinner David Pfeffer darf gleich doppelt jubeln. Bereits eine Woche nach seinem Sieg bei VOX mischt er jetzt auch die Charts auf. Mit „I’m Here“ macht der 29-jährige Polizist aus Duisburg an zehnter Stelle auf sich aufmerksam.Songschreiben als Vergangenheitsbewältigung: Liedermacherin Christina Perri mutiert vom YouTube-Phänomen zur Newcomer-Größe. Ihr Titel „Jar Of Hearts” dreht auf der 22 seine Runden.
 
Lana Del Rey und Taio Cruz feat. Flo Rida sorgen für ein Déjà-vu an der Chartspitze. „Video Games” und „Hangover” bleiben erneut an erster und zweiter Stelle.
Lana Del Rey neue Single-Königin
06. Dezember 2011
Retro-Sängerin Lana Del Ray klettert von vier auf eins der media control Single-Charts. Cooler Country-Sound hallt durch das Album-Ranking.
 
Die Wartezeit hat sich gelohnt: Stückchen für Stückchen rückte Lana Del Rey in den letzten Wochen nach oben. Jetzt besteigt sie erstmals den Thron der media control Single-Charts. Ihr melancholischer Retro-Song „Video Games“ verbessert sich um drei Positionen und ist die neue Nummer eins der Hitliste. Hinter der Pop-Sensation heben Taio Cruz und Flo Rida die Gläser – und kassieren an zweiter Stelle erneut einen „Hangover“.

Bester Neuling im Bunde ist R’n’B-Star Jason Derulo. Sein „It Girl“ ist verrückt, verführerisch, liebestrunken und tritt an 23. Stelle ins Rampenlicht. Sido und Bushido alias 23 sowie Peter Maffay singen vom „Erwachsen sein“. Auch wenn die Zusammenarbeit mittlerweile beendet wurde, debütiert das Lied auf einem respektablen 29. Platz.

Einen Rang besser schneiden Nena, Rea Garvey, Xavier Naidoo und The BossHoss ab. Die Quotenlieblinge der ProSieben/Sat.1-Talentshow „The Voice of Germany“ dürfen sich nicht nur im Fernsehen, sondern auch bei den Singles als wahre „Heroes/Helden“ fühlen.

In den Album-Charts geht es für einen Teil der humorvollen Jury nahtlos weiter. The BossHoss, die in texanischen Clubs vielfältige Inspirationen für ihre neue Country-Platte gesammelt haben, halten mit „Liberty Of Action“ auf der Vier Einzug. Adele rundet ihr Wahnsinnsjahr mit einem umfangreichen Live-Mitschnitt ab. „Live At The Royal Albert Hall“ macht die Akustik der berühmten Londoner Institution auch für Daheimgebliebene erlebbar. Platz fünf heißt es zum Auftakt.

Culcha Candela haben eine „Flätrate“ für Charterfolge gebucht. Ihr neuer Lonplayer platziert sich mit Rang 17 noch in der Top 20. Die beiden Spitzenalben der aktuellen Woche stammen von Udo Lindenberg und Adele. Während „MTV Unplugged – Live aus dem Hotel Atlantic“ die Pole hält, schnellt „21“ noch mal von vier auf zwei.
Album-Charts: Peter Maffay macht die 1.000 voll
05. Dezember 2011
Peter Maffay legt bei media control einen beispiellosen Rekord hin: Die Rocklegende platziert sich zum 1.000 Mal in den deutschen Album-Charts.
 
Mit der aktuellen Woche ist der Rekord perfekt: Peter Maffay knackt als erster Künstler in der Geschichte der deutschen Album-Charts seit 1962 die magische Grenze von 1.000 Chart-Platzierungen. „Tabaluga und die Zeichen der Zeit“, der finale Teil des Rockmärchens um den liebenswerten kleinen Drachen, rangiert bei media control aktuell an 14. Stelle.
 
Damit erreicht die Summe sämtlicher Maffay-Platzierungen in der Album-Hitliste erstmals einen vierstelligen Wert.  Peter Maffay ist hierzulande nicht nur der am längsten platzierte, sondern auch der erfolgreichste Album-Charts-Künstler aller Zeiten. Der Sänger räumte in den vergangenen Jahrzehnten ab wie kein Zweiter und brachte beispielsweise sage und schreibe 15 Platten an der Spitze unter.
 
media control Geschäftsführerin Ulrike Altig zeigt sich beeindruckt und gratuliert dem Sänger zur Bestleistung: „Peter Maffay schreibt Chartgeschichte. Und das nicht nur heute, sondern seit fast 40 Jahren.“  Philip E. Ginthör, CEO Sony Music Entertainment Deutschland, Schweiz, Österreich: „Dieser Rekord untermauert einmal mehr Peters Status als absoluten Ausnahmekünstler. Wir schätzen uns glücklich mit ihm und seinem Team bereits einen so langen erfolgreichen Weg gemeinsam gegangen zu sein und fühlen uns angespornt, diesen mit Leidenschaft weiterzugehen.“
 
Sein Album-Charts-Debüt feierte das in Siebenbürgen geborene Multitalent am 15. Dezember 1975: „Meine Freiheit“ stieg auf einem beachtenswerten 40. Platz ein. Die erste Nummer-eins-Platte folgte vier Jahre später. Auf „Steppenwolf“ vollzog Maffay endgültig den Stilwandel hin zum freiheitsliebenden und Lederjacke tragenden Rockmusiker. Es folgten zahlreiche weitere Bestseller, die allesamt zu Klassikern wurden, so unter anderem: „Frei Sein“ (1979),  „Kein Weg zu weit“ (1989), „Heute vor dreissig Jahren“ (2001) oder „Tattoos“ (2010).